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FAU Schwimmer erfolgreich –DHM Schwimmen 2018 in Würzburg

Nicht nur in den Hörsälen der FAU sind die ersten Bergtage deutlich zu spüren: Während es die meisten Erlanger Studenten um Pfingsten herum nicht allzu genau mit der Anwesenheit in den Vorlesungen halten, macht sich der Berch dieses Jahr auch bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen bemerkbar. Nachdem die Uni Erlangen-Nürnberg letztes Jahr nicht zuletzt durch viele gute Staffelplatzierungen die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte, machten sich dieses Jahr lediglich zwei Studierende der FAU auf den Weg nach Würzburg, um an den nationalen Titelkämpfen der Studierenden im Schwimmen teilzunehmen.

Da man somit nicht an den Staffelrennen teilnehmen konnte und sich die Gesamtwertung aus den Platzierungen aller Studierenden einer Hochschule errechnet, war dieses Jahr nicht mehr als Platz 11 unter allen deutschen Hochschulen drin, was in Anbetracht der geringen Starterzahlen aus Erlangen dennoch eine beachtliche Leistung ist.

So konnte Martin Spörlein von der SG Bamberg zwei Mail aufs Treppchen Schwimmen: Nachdem er sich vor drei Wochen bei den Süddeutschen Meisterschaften der offenen Klasse in Dresden überraschend den Meistertitel über 50m Freistil sichern konnte, waren die DHM ein Formtest für ihn, bevor im Juli die Deutschen Meisterschaften anstehen. Hier konnte er sich bereits mit einem Teil der nationalen Konkurrenz messen und musste sich in 0:23,55 nur dem Potsdamer Tim-Thorben Suck geschlagen geben und war somit fast so schnell wie in Dresden. Zudem wurde er über die doppelte Distanz Dritter in 0:53,66, womit er im Juli in Berlin auf gute Platzierungen hoffen darf.

Auch eine Erlanger Schwimmerin verzichtete auf das erste Bergwochenende: Daniela Karst von der SG Mittelfranken sicherte sich über die drei Schmetterlingsstrecken drei Podestplätze (2×2., 1×3.) und konnte mit Bestzeiten auch auf den Brust- und Lagenstrecken unter die ersten fünf schwimmen.

Unterstützt wurden die beiden von einer Kommilitonin von Karst: Die Jurastudentin Jaqueline Thiel opfert mehrmals im Jahr ihre Wochenenden, um ehrenamtlich als Kampfrichterin Wettkämpfe zu ermöglichen. Auch in Würzburg war sie als Sprecherin tätig und darf nun auf einen erneuten Einsatz bei den Deutschen Meisterschaften hoffen, denn auch im Kampfrichterwesen sind erfolgreiche Einsätze die Voraussetzung, um an höherklassigen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen, so dass sich die drei – nach dem Berg – spätestens in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften wieder sehen.

Bericht und Foto: Daniela Karst