Hochschulsport der FAU

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Schwimmende Studenten bei DHM in Magdeburg erflogreich

Rund 430 Sportler aus über 60 Unis, darunter elf Studenten der Uni Erlangen-Nürnberg, zog es vergangenes Wochenende nach Magdeburg zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen.

Im stark besetzten Starterfeld konnten die männlichen Staffeln erste Punkte einschwimmen, am Samstag folgten sogar ein 4. Und ein 5. Platz durch die 6x50m mixed Staffeln mit jeweils drei Männern und Frauen. Ebenfalls vierte und somit knapp am Podest vorbei schrammten Gina Rosenzweig über 200m Rücken und Georg Melzer über 200m Brust. Der angehende Mediziner Melzer konnte über 100m Brust mit Wut im Bauch an den Start gehen und sich die Bronzemedaille sicher.

Dass es nicht einfach ist, Studium und Sport zu vereinbaren mussten sich Janek Rieger und Tim Maiwald eingestehen. Sie können das häufige Training nicht mehr ohne weiteres neben dem Studium stemmen, waren beide aber sehr zufrieden mit ihren Zeiten, da sie besser als erwartet abschnitten.

Die Zweitsemestler Julian Richter und Joshua Bez kämpfen noch mit der Umstellung vom Schule zu Uni. Sie trainieren beide derzeit noch täglich am Landesstützpunkt in Erlangen und versuchen Studium und Sport zu meistern. Bez konnte fast an die Zeiten der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften anknüpfen und wurde trotz Mittelohrentzündung in 0:59,02 Sechster im Finale über 100m Schmetterling. Dabei musste er sich nur knapp dem in Bamberg trainierenden Bastian Schorr geschlagen geben. Dieser wurde im selben Finale in 0:58,94 Fünfter. Auch über 50m Schmetterling und 100m Freistil stand Schorr im Finale und wurde in Siebter bzw. Achter.

Mehr als zufrieden mit dem Wochenende konnte Jurastudentin Daniela Karst sein. Studiumsbedingt musste zwar auch sie ihr Training umstellen, aber „wenn man ein Ziel vor Augen hat, muss man da eben durch“, so Karst. Nachdem sie über 400m Lagen, 200m Brust und 100m Schmetterling bereits als Zweite anschlug, konnte sie am Sonntag über 200m Lagen befreit aufschwimmen und wurde in 2:27,58 Deutsche Hochschulmeisterin.

Komplementiert wurde das Team von Karen Melzer, die auch als Kampfrichterin tätig war, Teresa Kraus sowie Tobias Frank, welche vor allem in den Staffeln eine große Unterstützung für die Uni Erlangen-Nürnberg darstellten und somit insgesamt einen beachtlichen vierten Platz in der Gesamtwertung hinter den Unis aus Bochum, Magdeburg und Darmstadt sicherten.

Uni DHM Schwimmen Mannschaft

Zwischenrunde Handball in Würzburg

Am Montag, den 08.06.2015 fand in Würzburg die Zwischenrunde zur Qualifikation für die Deutsche Hochschulmeisterschaft statt.

Zwischen der Uni Tübingen, der Uni Würzburg und der WG Erlangen-Nürnberg sollte das letzte Ticket für die Deutsche Hochschulmeisterschaft in Stuttgart ausgespielt werden.

 

In Würzburg angekommen erfuhren wir, dass Tübingen leider kurzfristig abgesagt hatte und einigten uns darauf, statt den vorgesehenen 2×15 Minuten ein Spiel von 2×30 Minuten gegen Würzburg anzutreten.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten stand die Abwehr kompakt und lediglich der Positionsangriff hatte einige Probleme ins Spiel zu finden. So führten wir bis zur 50. Minute konsequent mit 1-4 Toren.

 

In den letzten 10 Minuten warfen beide Teams nochmal alles in die Waagschale. Würzburg schaffte es, das Spiel zu drehen und warf einen 2 Tore Vorsprung heraus. Davon ließen wir uns jedoch nicht entmutigen und ergatterten uns die Führung zurück. In der letzten Minute stand es unentschieden und wir waren im Ballbesitz.

Durch eine unglückliche Entscheidung der Schiedsrichter kurz vor Ende, wurde uns die Chance zum 1-Tore Vorsprung genommen und so bekamen wir im Gegenzug den Gegentreffer, der die Niederlage besiegelte.

 

Damit ist Würzburg für die DHM qualifiziert.

 

Für die WG Erlangen-Nürnberg spielten:

Nina Aures, Nina Bestle, Janina Herklotz, Maren Kammerer, Tanja Küffner, Tanja Lenhard,  Barbara Nübel, Viktoria Peters, Sarah Pröpster, Amelie Rapke und Mona Walzik

 

Guter vierter Platz der Fußballfrauen bei der Kleinfeld DHM in Wiesbaden – Titelverteidigung fehlgeschlagen

Mit einem kleinen Team von neun Spielerinnen reiste man Freitagnachmittag nach Wiesbaden, um an den kommenden zwei Tagen, den im Vorjahr gewonnenen Titel des deutschen Hochschulmeisters im Frauenfußball Kleinfeld zu verteidigen.

In einem Feld von 16 Mannschaften traf die FAU-Mädels in der Gruppenphase am Samstag zunächst auf die WG Göttingen, die Uni Tübingen und die WG Magdeburg zu. Mit einem 2-0 Auftaktsieg über die Mannschaft der Uni Göttingen mit Toren von Anne Marx und Nina Ruckriegel startete man gut ins Turnier. Im zweiten Spiel musste sich die WG Erlangen -Nürnberg mit einem 0:0 Unentschieden zufrieden geben. In diesem heiß umkämpften Match war es vor allem der soliden Abwehrleistung von Maja Lehmann und Nadja Eckstein und nicht zuletzt einige Paraden der Torfrau Amelie Bauer zu verdanken, dass man dieses Spiel nicht verlor. Gegen die WG Magdeburg tat man sich wieder leichter, und ging schnell mit 1:0 in Führung. Man hatte das Spiel gut im Griff und kurz vor dem Seitenwechsel gelang Anne Marx das 2:0. Die zweite Hälfte ließ man nun etwas ruhiger angehen, denn es war klar, dieser Spielstand bedeutete ein weiteres Spiel an diesem Nachmittag – das Viertelfinale. Dies wurde jedoch prompt bestraft und Magdeburg verkürzte auf 2:1. Das Spiel nahm wieder Fahrt auf, bis erneut Janna Moser durch einen schönen Hackentrick von Anne Marx bedient wurde und zum 3:1 Endstand einschieben konnte. Das darauffolgende Viertelfinale konnte man gegen die Gastgeberinnen aus Wiesbaden souverän mit 4:0 gewinnen. Die Torschützen lauteten diesmal wiederum Anne Marx, Lidia Almazan Torres, welche einen Abschlag der gegnerischen Torhüterin volley nahm und somit zum 2-0 traf, sowie zweimal Janna Moser. Dieser Sieg bedeutete den Einzug ins Halbfinale, welches am Sonntag stattfand.

Mit etwas schweren Beinen vom Vortag, man hatte das gesamte Turnier über nur zwei Wechselspielerinnen zur Verfügung, ging man gegen sehr frisch wirkende Frankfurterinnen in die Partie um den Einzug ins Finale. Schon nach wenigen Minuten konnten man den Ball nicht aus dem eigenen 16m-Raum bringen, was die Frankfurterinnen zum Torabschluss und gleichzeitig zum 1:0 Führungstreffer nutzen. Diesen Spielstand konnte man zwar über die Halbzeit retten, doch in Durchgang 2 überrannte die Uni Frankfurt mit vielen direkten Zuspielen die Hintermannschaft der WG Erlangen-Nürnberg immer wieder und konnte noch weitere dreimal treffen. So ging das Halbfinale klar mit 4:0 verloren und das Spiel um Platz 3 gegen Bochum stand nun auf dem Programm. Hier ging man beherzt an die Sache, es wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und auch gute Chancen herausgespielt, doch die beiden Stürmerinnen Nina Ruckriegel und Kathrin Fischeidl sowie auch Claudia Haas und Janna Moser scheiterten immer wieder an der starken Bochumer Torhüterin. Einen Freistoß an der Strafraumgrenze konnten die Bochumerinnnen an der Mauer vorbei lenken und Amelie Bauer hatte das Nachsehen. Dieser Rückstand konnte trotz starker kämpferischer Leistung nicht mehr gedreht werden und die FAU-Mädels mussten sich dieses Mal mit Platz 4 zufrieden geben. Die ersten drei Plätze gingen dieses Jahr an die Uni Frankfurt (1. Platz), die Uni Würzburg (2.Platz) und die Uni Bochum (3. Platz).DHM Kleinfeld 2015

Sieg im adh-cup Gerätturnen 2015

Kai Meister siegt im adh-cup Gerätturnen 2015!

Großer Jubel bei den Turnern und Turnerinnen am Samstag in Karlsruhe:

Beim adh-Cup im Gerätturnen im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaften siegte dieses Jahr Kai Meister für die Wettkampfgemeinschaft (WG) Erlangen-Nürnberg. Der Sportstudent von der FAU heimste über 76 Punkte ein und ließ damit alle anderen Starter hinter sich.

Mit 74 Punkten knapp dahinter auf Platz 3 landete sein Mannschaftskamerad Julian Graf g. In der Team-Wertung kamen sie zusammen mit Marcel Rose und Nick Thielert (beide FAU) auf Rang 5.

 

Los ging es gleich früh um 6.30 Uhr mit dem Einturnen, denn an dem Wettkampf gingen über 450 Sportler an die Geräte. Das Team präsentierte durchweg stabile Leistungen an Ringen, Sprungtisch, Barren, Reck, Boden und Pauschenpferd. Dass das Level zudem hoch angesetzt war, bewies nicht zuletzt Julian Graf am Reck mit seinem Doppelsalto gestreckt als Abgang – Höchstschwierigkeit beim adh-Cup. Auch die Konkurrenz ließ sich nicht lumpen und zeigte ebenfalls starke Übungen. Vor allem Turner aus Karlsruhe, Dresden und Tübingen schienen die Nase vorn zu haben. Zur Siegerehrung war die Freude deshalb überschwänglich als gleich zwei der Mittelfranken auf dem Siegertreppchen standen!

Für das Damen-Team turnten dieses Jahr Theresa Dorn, Katharina Krauter, Jennifer Jaenke, Vivien Ruhs (alle FAU) und Lena Brandenberg (TH Nürnberg). Steffi Gleißner(FAU) konnte aufgrund einer Knieverletzung leider nicht starten. Sie erturnten sich in dem starken Feld von 35 Mannschaften den 11. Platz.

Die Männer und Frauen repräsentierten damit die WG Erlangen-Nürnberg gebührend bei dem national bekannten Wettkampf. Ihr Training absolvieren die meisten dabei nicht im Unisport, denn dafür sind die Geräte schlichtweg nicht vorhanden. In Erlangen fehlt zum Beispiel ein großer Boden, ein wettkampftaugliches Hochreck und vieles mehr. Der Appell der Athleten geht daher ganz klar in Richtung der Universitätsleitungen: Schafft endlich wieder geeignete Bedingungen fürs Turnen, dann können wir beim nächsten Mal noch besser sein!

 

Autor: Alexander Weigel

2. Platz DHM Fußball Damen

Im Elfmeterschießen gescheitert …

 

Die diesjährige DHM Frauenfußball Großfeld führte das Team der WG Erlangen-Nürnberg nach Marburg. Leider kämpften nur 6 teilnehmende Teams bei dem bestens organisierten Turnier um den Titel „Deutsche Hochschulmeisterinnen 2015 im Fußball“. Das Teilnehmerfeld wurde neben der WG Erlangen-Nürnberg von den Gastgeberinnen aus Marburg und durch die Anreise der Teams aus Jena, München, Würzburg und Frankfurt komplementiert.

In zwei dreier Gruppen kämpften die Mannschaften am Samstag um den Einzug in das Halbfinale. Das erste Spiel der Erlangerinnen wurde gegen die Gastgeberinnen leider mit 1:0 verloren. Zu Beginn des Spieles wurde sichtbar, dass die WG Erlangen-Nürnberg mit einigen neuen Spielerinnen anreiste und so kam es immer wieder zu Verständigungsproblemen. Im Laufe der Spielzeit und durch eine kleine Umstellung in der Zentrale bekam man das Spiel besser in den Griff. Leider bescherte eine kurze Unaufmerksamkeit nach einem kurz ausgeführten Eckball den Mittelfränkinnen ein Gegentor. Im zweiten Spielabschnitt wurden mehr Torchancen erspielt jedoch konnte das Spiel aus Sicht der Erlangerinnen nicht gedreht werden und somit startete man mit einer 1:0 Niederlage in das Turnier.

Nun musste im zweiten Spiel gegen die Uni Jena ein Sieg her um das Halbfinale noch zu erreichen, da sich Jena und Marburg bereits unentschieden getrennt hatten. In diesem Spiel war man von Anfang an hellwach und erspielte sich bereits in den ersten zehn Minuten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten, doch sprang nichts Zählbares heraus. Mitte der zweiten Halbzeit fiel dann endlich das erlösende Tor, welches zugleich der Siegtreffer sein sollte. Somit beendeten die Erlangerinnen die Gruppenphase mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 1:1 auf dem zweiten Platz.

In der anderen Gruppe setzte sich Frankfurt vor München und Würzburg durch.

Am nächsten Morgen ging es im Halbfinale gegen die Uni aus Frankfurt. Die ersten Minuten wurden völlig verschlafen und man geriet somit mit Eins zu Null in den Rückstand. Das Gegentor rüttelte jedoch das gesamte Team wach und nun wurde auch wieder Fußball gespielt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dann auch Nina Ruckriegel der Ausgleichtreffer. Auch in Halbzeit zwei waren die Mittelfränkinnen spielbestimmend. Nach einem Eckball schaffte es Lidia Almazan Torres den Ball über die Torlinie zu drücken und in Führung zu gehen. Bis zum Spielende blieb es beim Stand von 2:1.

Nach den Platzierungsspielen, bei welchem Würzburg die Uni Jena besiegte und somit Platz fünf belegte, und München die Oberhand über Frankfurt behielt und sich somit den dritten Platz sicherte, kam es zum Finale zwischen den Gastgeberinnen aus Marburg und der WG Erlangen-Nürnberg. Diesmal hieß es über die Gesamte Spielzeit hellwach zu sein und nicht wie im Gruppenspiel in einen Rückstand zu geraten. Dies gelang diesmal, jedoch stand die Defensive der Marburgerinnen auch sehr gut und somit waren Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Dies führte zu einem 0:0 nach regulärer Spielzeit. Deshalb musste ein Elfmeterschießen über den Titel der „Deutschen Hochschulmeisterinnen“ entscheiden. Die Gastgeberinnen verwandelten ihre Elfmeter eiskalt, dies gelang den Erlangerinnen leider nicht immer. Somit ging der Titel nach Marburg und die WG Erlangen-Nürnberg freute sich über einen sehr guten zweiten Platz, hätte doch vor dem Turnier niemand überhaupt mit einer Finalteilnahme gerechnet.

 

Endstand:

  1. Uni Marburg
  2. WG Erlangen-Nürnberg
  3. WG München
  4. Uni Frankfurt
  5. WG Würzburg
  6. Uni Jena

Das Team der WG Erlangen-Nürnberg um Trainerin Katharina Hampicke:

Allen Melissa, Bauer Amelie, Büttner Milena, Eckstein Nadja, Engler Anne, Grußler Anna, Haas Claudia, Kolb Katharina, Lehmann Maja, Marx Anne, Moser Janna, Roppel Tina, Ruckriegel Nina, Schmalfuß Catharina, Torres Almazan Lidia

DHM Damen

Hinten von links: Hampicke Katharina, Büttner Milena, Lehmann Maja, Engler Anne, Moser Janna, Roppel Tina, Haas Claudia, Schmalfuß Catharina

Vorne von links: Almazan Torres Lydia, Eckstein Nadja, Marx Anne, Allen Melissa, Ruckriegel Nina, Grußler Anna, Bauer Amelie, Kolb Katharina

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Tischtennis 2015 in Hamburg

Tobias Quick aus Uni Erlangen-Nürnberg überraschte mit Platz 5 in Doppel-Konkurrenz

Am letzten Wochenende im Mai 2015 fanden sich 210 begeisterte Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg ein, um nach drei Tagen Wettkampf in den Konkurrenzen Mannschaft, Mixed, Doppel und Einzel die neuen Deutschen Hochschulmeister im Tischtennis zu küren.

Das Teilnehmerfeld war ziemlich bunt gemischt. So war vom Hobbyspieler bis zum Zweitliga Halbprofi alles vertreten, was dieses Turnier für alle beteiligten aber noch reizvoller machte. Es herrschte eine tolle lockere Stimmung vor, natürlich verbunden mit dem nötigen sportlichen Ehrgeiz, um doch die eine oder andere Runde zu überstehen.

Von der Uni Erlangen-Nürnberg fuhr ich alleine hin und konnte im Einzel die Gruppenphase, sowie die erste KO-Runde überstehen. In der zweiten Runde war dann aber leider schon gegen Christian Köhler von der Uni Siegen nach vier Sätzen Schluss.

Im Doppel wurde mir Johannes Röderer aus Mannheim zugelost. Wir waren an Position 26 gesetzt worden und hatten in der ersten Runde Freilos. Nachdem wir unser Zweitrundenspiel relativ deutlich mit 3:0 gewinnen konnten, trafen wir in Runde 3 auf die an Position 7 gesetzte Münchner Kombination Jonas Becker/Stephan Pache, welche in der Regionalliga für Schwabhausen auch zusammen ein Doppel bilden.

Obwohl wir im ersten Satz nicht den Hauch einer Chance hatten (2:11) und auch im zweiten Satz schnell 2:5 zurücklagen, konnten wir uns ins Spiel zurück kämpfen und drei knappe Sätze in Folge gewinnen, was uns den Einzug ins Achtelfinale bescherte.

Dort spielten wir gegen die an 10 gesetzten Leo Stynen (Berlin) und Daniel Bartels (Saarland), gegen die wir nach den ersten beiden Sätze (9:11 und 10:12) trotz jeweils hoher Führung mit 2:0 zurück lagen. Mit einem Kraftakt konnten wir auch dieses Spiel drehen, wobei auch der 5. Satz denkbar knapp mit 11:9 für uns ausging.

Im Viertelfinale war dann gegen Alexander Flemming (Leipzig), der später souverän die Einzelkonkurrenz gewann, mit seinem Partner Florian Keck (Hamburg) für uns Endstation. Wenigstens konnten wir uns mit einem tollen Match inklusive einem Satz Erfolg verabschieden und uns danach über Platz 5 freuen, der ein toller, weil so überraschender Erfolg war.

Tobias Quick

FAU-Volleyballer spielen Zwischenrunde Süd

Bei der Zwischenrunde Süd der Deutschen Volleyball-Hochschulmeisterschaften, die am 02. Juni 2015 in Regensburg stattfand, konnte sich das Team der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg leider nicht gegen die Konkurrenz aus Süddeutschland durchsetzen.

Die aufgrund von Verletzungen und Verspätungen der Deutschen Bahn geschrumpfte Mannschaft der FAU konnte in einer sowohl durch die tolle Stimmung der Fans als auch durch die pralle Sonne aufgeheizten Halle weder gegen Karlsruhe noch gegen die im Vergleich zur Bayerischen Hochschulmeisterschaft stark verbesserten Regensburger bestehen. Beide Spiele gingen mit 0:2 verloren. Da eine Mannschaft kurzfristig abgesagt hatte, verkürzte sich das Turnier somit auf diese zwei Spiele.

Für Maximilian Meuter war dies voraussichtlich der letzte Auftritt im orangenen Dress der Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg. Aus diesem Grund möchten wir ihm an dieser Stelle als Mannschaft noch einmal Dank sagen.

Unknown

 

Tippmann läuft auf Platz 4 bei der ADH

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Trotz weiter Anreise wollte ich mir es nicht entgehen lassen meine Universität bei der allgemeinen deutschen Hochschulmeisterschaft am 14.05.2015 in Münster über meine Spezialstrecke 800m zu vertreten.

Als Fahrerin und seelische Unterstützung nahm ich meine Freundin Katharina mit, die ebenfalls an der FAU studiert.

Der Wettkampf wurde auf dem Sportplatz der Uni Münster ausgetragen, der sehr idyllisch zwischen Bäumen gelegen ist und eine schnelle Bahn hat.

Das Rennen war ein typisches Meisterschaftsrennen, bei dem es für alle Beteiligten ausschließlich um die Platzierung ging. Dementsprechend wollte zu Beginn des Rennens keiner der Favoriten die Initiative ergreifen und jeder belauerte den anderen und wartete auf die Attacke eines Gegners.

Zu Beginn des Rennens konnte ich mich ohne größere Rangeleien sehr gut einordnen.

Einzig nach 350m musste ich einmal kurz meinen Platz gegen den späteren Sieger Timo Benitz behaupten als dieser versuchte direkt vor mir hereinzuziehen.

Mit einem beherzten Eingriff meines Armes konnte ich dies verhindern und Timo fand sich auf Bahn 3 wieder.

Nach 550m wurde dann der erste Angriff gestartet und die Geschwindigkeit wurde deutlich erhöht.

Ich konnte der Gruppe von Ausreißern folgen und fand mich auf der Zielgerade als Fünfter wieder.

In einem engen Finish gelang es mir mit einer Endzeit von 1:53,74min noch auf den 4. Platz zu sprinten.

Dabei betrug der Rückstand auf den Drittplatzierten lediglich 0,12 Sekunden.

Nicht zuletzt ist zu erwähnen dass das Feld gespickt war mit deutschen Spitzenläufern, die es sich trotz des ungünstigen Zeitpunkts zu Beginn der Freiluftsaison nicht nehmen ließen ihre Visitenkarte bei den ADH abzugeben.

Das Ergebnis stimmt mich positiv für meine weitere Saison, die im Juli mit den deutschen Meisterschaften in Nürnberg ihren Höhepunkt hat.

 

Dario Tippmann

Studentin der FAU holt Gold bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Karate

Claudia Leffler siegt in der Gewichtsklasse +68kg in Halle an der Saale

Die Erlanger Elektrotechnik-Studentin Claudia Leffler hat bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Karate am 11. April 2015 in Halle den Sieg geholt. Damit hat sie sich für die Europäische Hochschulmeisterschaften im Juli in Montenegro qualifiziert. Bei dem Wettbewerb traten rund 100 Karateka von mehr als 40 Hochschulen an. Leffler war die einzige Vertreterin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Die 26-Jährige trat in der Gewichtsklasse +68kg an. Zunächst war unsicher, ob die Studentin überhaupt an den Meisterschaften würde teilnehmen können. Sie hatte sich im Abschlusstraining einen Zeh ausgekugelt. Am Wettkampfmorgen entschied sich die Sportlerin, doch anzutreten.

Aufgrund ihrer Verletzung setzte Leffler auf eine abwartende Taktik gegen ihre Finalgegnerin Katerina Zabkova von der Universität Kassel. Zabkova war hochmotiviert, wollte schnell den Führungstreffer landen und trat deswegen recht aggressiv auf. Die Erlangerin ließ ihre Gegnerin nah herankommen und griff bei passender Distanz an. Das führte rasch zum ersten Punkt. Auch im weiteren Verlauf des Kampfes ging diese Taktik auf: Am Ende siegte Leffler mit 8:1 Punkten gegen Zabkova und erlangte verdient Gold in ihrer Gewichtsklasse.

Die Erlanger Studentin tritt daher vom 24. bis 26. Juli 2015 bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Zabljak (Montenegro) an.