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DHM Handball Leipzig – Erlanger Mädels sichern sich den fünften Platz

Wie 2011 fand die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Handball auch in diesem Jahr in Leipzig statt. Die kurzfristige Planänderung, dass nicht wie üblich in den Räumlichkeiten der Univesität geschlafen, sondern gezeltet werden musste, konnte die Erlanger Truppe nicht schocken.

Nach einer stressfreien Anreise, überraschten die Mädels am Freitag Abend mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Wiesbaden. Das Spiel (2 mal 20 Minute) konnte mit 16:14 gewonnen werden. Besonders hervor tat sich Torhüterin Martina Ebersberger, die so manchen Wurf parierte. Die gesamte Mannschaft, zeigte eine solide Leistung und kam vor allem über Rückraumwürfe zum Torerfolg.

Im zweiten Match der Gruppenphase stand die Erlanger Mannschaft der WG Stuttgart, die über einige bundesligaerfahrene Spielerinnen verfügt, gegenüber. Über weite Strecken konnten die Erlanger den Schwaben Paroli bieten. Letzliche machte die Chancenverwertung und die Dynamik im Angriff den Unterschied aus: Obwohl die Erlanger im Laufe des Spiels die Abwehrarbeit immer besser abstimmten, blieben die Punkte in Stuttgarter Hand. Das Spiel endete aus Erlanger Sicht mit 18:22.

Im letzten Spiel der Vorrunde traten die Erlanger Studentinnen gegen den haushohen Favoriten aus Berlin an. Die Mannschaft, die mit Bundesligaspielern bespickt ist, konnte mit einem 18:11-Sieg souverän den Gruppensieg einfahren. Berlin holte sich auch im Finale mit einem ungefährdeten Sieg über Heidelberg den Titel.

Am Sonntag trafen die Mädels im Spiel um Platz fünf auf das Team aus Würzburg, bestens bekannt aus diversen innerbayerischen Duellen. In einem hart umkämpften Spiel, hatten die Erlanger Mädels am Ende die Nase vorne. Mit einem 16:15-Sieg sicherten sie sich einen guten fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft.

Das neu formierte Erlanger Team, das hauptsächlich aus Bayern- und Landesligaspielerinnen besteht, spielte nach ihren Möglichkeiten ein sehr gutes Turnier. Dass es gegen Teams, die in der Bundesliga zuhause sind, nicht ganz langt, ist klar. Dennoch waren die Spielerinnen und das Betreuerteam mit dem Abschneiden der Mannschaft sehr zufrieden.

Es spielten: Nina Bestle, Nja Briglmair, Martina Ebersberger, Victoria Egle, Mona Friedrich, Tanja Lenhard, Jana Lichtscheidel, Lena Mergner, Lisa Schilling, Nina, Stark, Elisabeth Sumperl, Julia Weißenborn.

Betreuer: Sabine Mayer, Christina Wölfel, Nora Lehnerer, Luisa Frank, Katharina Endres