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Deutsche Hochschulmeisterschaften im Tischtennis 2015 in Hamburg

Tobias Quick aus Uni Erlangen-Nürnberg überraschte mit Platz 5 in Doppel-Konkurrenz

Am letzten Wochenende im Mai 2015 fanden sich 210 begeisterte Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg ein, um nach drei Tagen Wettkampf in den Konkurrenzen Mannschaft, Mixed, Doppel und Einzel die neuen Deutschen Hochschulmeister im Tischtennis zu küren.

Das Teilnehmerfeld war ziemlich bunt gemischt. So war vom Hobbyspieler bis zum Zweitliga Halbprofi alles vertreten, was dieses Turnier für alle beteiligten aber noch reizvoller machte. Es herrschte eine tolle lockere Stimmung vor, natürlich verbunden mit dem nötigen sportlichen Ehrgeiz, um doch die eine oder andere Runde zu überstehen.

Von der Uni Erlangen-Nürnberg fuhr ich alleine hin und konnte im Einzel die Gruppenphase, sowie die erste KO-Runde überstehen. In der zweiten Runde war dann aber leider schon gegen Christian Köhler von der Uni Siegen nach vier Sätzen Schluss.

Im Doppel wurde mir Johannes Röderer aus Mannheim zugelost. Wir waren an Position 26 gesetzt worden und hatten in der ersten Runde Freilos. Nachdem wir unser Zweitrundenspiel relativ deutlich mit 3:0 gewinnen konnten, trafen wir in Runde 3 auf die an Position 7 gesetzte Münchner Kombination Jonas Becker/Stephan Pache, welche in der Regionalliga für Schwabhausen auch zusammen ein Doppel bilden.

Obwohl wir im ersten Satz nicht den Hauch einer Chance hatten (2:11) und auch im zweiten Satz schnell 2:5 zurücklagen, konnten wir uns ins Spiel zurück kämpfen und drei knappe Sätze in Folge gewinnen, was uns den Einzug ins Achtelfinale bescherte.

Dort spielten wir gegen die an 10 gesetzten Leo Stynen (Berlin) und Daniel Bartels (Saarland), gegen die wir nach den ersten beiden Sätze (9:11 und 10:12) trotz jeweils hoher Führung mit 2:0 zurück lagen. Mit einem Kraftakt konnten wir auch dieses Spiel drehen, wobei auch der 5. Satz denkbar knapp mit 11:9 für uns ausging.

Im Viertelfinale war dann gegen Alexander Flemming (Leipzig), der später souverän die Einzelkonkurrenz gewann, mit seinem Partner Florian Keck (Hamburg) für uns Endstation. Wenigstens konnten wir uns mit einem tollen Match inklusive einem Satz Erfolg verabschieden und uns danach über Platz 5 freuen, der ein toller, weil so überraschender Erfolg war.

Tobias Quick