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Hochschulsportler mit dem Studentenwerk in Rennes

Rennes oder das perfekte Dinner

Auch wenn der Austausch der Erlanger Volleyballer mit der Universität Rennes eigentlich unter dem Aspekt des sportlichen Vergleichs stehen sollte, geriet dieser Aufgrund der überwältigenden französischen Gastfreundschaft ein wenig in den Hintergrund.

Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen aus erfahrenen Krakaufahrern und frisch dazugekommen Verstärkungen machte sich am Sonntagabend, wie immer gut verpflegt, auf den Weg nach Rennes ins Herzen der Bretagne.

Nach einer kurzen Trainingseinheit am Montagabend kam es dann am Dienstag zum großen Aufeinandertreffen.
Die Damen legten mit sehr guten Leistungen in Abwehr und Angriff mit einem Sieg vor.
Außer durch ein wenig risikofreudiges Kalkül im 2. Satz durch den an sich erfahrenen Trainer, war die Auswahl aus Erlangen stets Herr der Lage und konnte sich mit einem 2:1 Sieg entspannt zurück lehnen und das Spiel der Jungs genießen.

Doch was sie dann zu sehen bekamen ging über unser aller Vorstellungskraft.
Im ersten Satz konnten die Erlanger noch gut mithalten und machten bei der 25:22 Satzniederlage ein sehr ansehnliche Figur.
Dann drehte der französische Universitätsmeister mit seinen erfahrenen 1. Liga Spielern richtig auf.
Wir wehrten uns tapfer, doch gegen die überragenden Franzosen waren wir chancenlos.
Ein wirkliches Ergebnis gab es am Ende nicht wirklich. Wir gewannen an Erfahrung und die Renner zeigten sich als sympathische Gegner. Vielleicht haben wir dann zu Hause wieder mehr Chancen.

Außer spielerischen Leckerbissen boten uns die Gastgeber die Woche über kulinarische und kulturelle Höhepunkte in Hülle und Fülle.

Neben einer Führung durch die Partnerstadt Rennes und dem Besuch des bretonischen Parlaments durften wir auch noch die Besichtigung des Schlosses in Nantes sowie die Korsarenstadt St Malo genießen. Diese zeigte sich von ihrer besten bretonischen Seite. Aber auch durchnässt verlor die Führerin mit und (oder andersrum) nicht den Spaß. Auch den kurzfristig eingeschoben Besuch im Agrarmuseum bereitete uns größte Freude.
Der kulturelle Höhepunkt war sicherlich die Abtei Le Mont St Michael.
Informativ auf der Fahrt dorthin vorbereitet folgten wir der Führerin durch die Anlage. Mit Charme und Humor gab es keinen Moment der Ablenkung. Auch wenn Seile und überdimensionale Wasserhähne sehr verlockend sein können.

Selbstverständlich muss das Nachtleben noch kurz erwähnt werden. Sehr zu unserem Vorteil schließen Bars in Frankreich reichlich früh und die Bierpreise sind gestaffelt. Je später desto teuerer. Dadurch konnten meist alle frisch, fromm, fröhlich, frei in den nächsten Tag starten.
Gut getimed durften wir aber diese Woche in den Genuss des Frankreich weiten Fete de la Musique geraten und eine würdigen Abschlussfeier am Donnerstag auf dem Marktplatz mit Livebands und bretonischem Wetter stand nichts mehr im Wege.

Nun habe ich mir für das Ende meine ganze Kraft aufgehoben um ein Loblied auf die französische Küche und deren Gastfreundschaft zu singen.
Wir wissen natürlich alle, das unsere Studentenwerksköche Roland und Jürgen der Haute Cuisine in nichts nachstehen!
Was sie auch am Dienstag mit einem deutsch-französischem Kochteam in der Mensa zu Rennes unter Beweis stellten. Dort wurden die Studenten mit Hühnchen und Schweinekotelett in Biersoße verzückt.
Die perfekte Bewirtung die ganze Woche über auf höchstem Niveau machte den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem.
Kulinarische Höhepunkt der bretonischen Küche in hervorragendem Ambiente waren ein Erlebnis – Die Buffets eine Klasse für sich von welchem unsere Erinnerung und unsere Waage noch lange zehren werden.

Uns allen bleibt die Woche wohl für immer in Erinnerung.
Vielen Dank an die Gastgeber. Wir haben uns stets willkommen und persönlich umsorgt gefühlt.
Und natürlich vielen Dank an Das Studentenwerk, das diese Erlebnisse immer erst wieder möglich macht.
Und ein Hoch auf die deutsch-französische Freundschaft. Vive la France.

Mathias