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Rennbericht Deutsche Hochschulmeisterschaft ENDURO 2014

In diesem Jahr fand am 28. Juni 2014 im Rahmen der Veranstaltung “Mad Misson” im sächsischen Altenberg erstmals die deutsche Hochschulmeisterschaft in der Mountainbike-Disziplin Enduro statt.
Das Enduo-Rennen der Mad Misson, die sogenannte “Mad East” ist ein Enduro-Rennen der ersten Stunde.
Bei einem solchen Rennen geht es darum auf einer vorgegeben Tour verschiedene Wertungsprüfungen “Stages” zu absolvieren. Diese haben eine Dauer von ca. 1-4 Minuten und sind gespickt mit natürlichen (Wurzeln, Steinfelder, etc.) und künstlichen Hindernissen (Sprünge, Holzrampen, etc.).
Die Stages sind zu vergleichen mit Trampelfaden querfeldein und führen größtenteils bergab.
Der Sieger wird entsprechend der kürzesten summierten Fahrzeit auf diesen Stages ermittelt.

Die Mad East ist bekannt dafür, dass dieses Rennen auf Sicht gefahren wird und dies macht den besonderen Reiz aus. Während man bergab alles gibt und auf den technisch anspruchsvollen Stages alles gibt, weiß man nie, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Hier sind jahrelange Erfahrung und ein souveräner Fahrstil mit dem gewissen Quäntchen Risiko gefordert.

Für unsere Universität ging in diesem Jahr neben mir, Daniel von Kossak (Wiso), noch Andre Joffroy an den Start.
Die Mad East 2014 enthielt wieder eine tolle Mischung aus tretintensiven und mental sowie physisch fordernden Stages. Insgesamt musste eine Runde mit 41km und 1100 Höhenmetern von jedem Studenten oder Hochschulangehörigen absolviert werden.
Ein Lob geht auch an die Organisatoren, die dieses Event jedes Jahr zu einem Highlight der Saison machen und neben der lockeren Atmosphäre ein Rennen Spitzenklasse auf die Beine stellen. Sowie ein Dank an die TU Dresden für die mutige erstmalige Ausrichtung der DHM Enduro.

Für mich als erfahren Enduro-Rennfahrer und Teamfahrer des Propain Factory Racing Teams sind solche Renen beinahe schon Routine und ich war sehr fokussiert und gespannt auf den Zweikampf mit meinem Kollegen und ernsthaften Rivalen Falk Baron der Hochschule Mittweida.

Nach einem Sturz auf der dritten Wertungsprüfungen und einem starken Überschlag in ein Steinfeld verlor ich allerdings zu viele wertvolle Sekunden, sodass ich auch, trotz der Bestzeiten auf Stage vier, fünf und sechs, nicht über den zweiten Platz hinauskam.

Ich gebe mich für dieses Jahr noch als Vize-Meister geschlagen und hoffe auf eine weitere Auflage in der kommenden Saison für eine angemessene Revanche.

Daniel von Kossak

1. Falk-Baron 2.Daniel-von-Kossak 3. Florian-Schön

1. Falk-Baron
2.Daniel-von-Kossak
3. Florian-Schön

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