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Sieg im adh-cup Gerätturnen 2015

Kai Meister siegt im adh-cup Gerätturnen 2015!

Großer Jubel bei den Turnern und Turnerinnen am Samstag in Karlsruhe:

Beim adh-Cup im Gerätturnen im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaften siegte dieses Jahr Kai Meister für die Wettkampfgemeinschaft (WG) Erlangen-Nürnberg. Der Sportstudent von der FAU heimste über 76 Punkte ein und ließ damit alle anderen Starter hinter sich.

Mit 74 Punkten knapp dahinter auf Platz 3 landete sein Mannschaftskamerad Julian Graf g. In der Team-Wertung kamen sie zusammen mit Marcel Rose und Nick Thielert (beide FAU) auf Rang 5.

 

Los ging es gleich früh um 6.30 Uhr mit dem Einturnen, denn an dem Wettkampf gingen über 450 Sportler an die Geräte. Das Team präsentierte durchweg stabile Leistungen an Ringen, Sprungtisch, Barren, Reck, Boden und Pauschenpferd. Dass das Level zudem hoch angesetzt war, bewies nicht zuletzt Julian Graf am Reck mit seinem Doppelsalto gestreckt als Abgang – Höchstschwierigkeit beim adh-Cup. Auch die Konkurrenz ließ sich nicht lumpen und zeigte ebenfalls starke Übungen. Vor allem Turner aus Karlsruhe, Dresden und Tübingen schienen die Nase vorn zu haben. Zur Siegerehrung war die Freude deshalb überschwänglich als gleich zwei der Mittelfranken auf dem Siegertreppchen standen!

Für das Damen-Team turnten dieses Jahr Theresa Dorn, Katharina Krauter, Jennifer Jaenke, Vivien Ruhs (alle FAU) und Lena Brandenberg (TH Nürnberg). Steffi Gleißner(FAU) konnte aufgrund einer Knieverletzung leider nicht starten. Sie erturnten sich in dem starken Feld von 35 Mannschaften den 11. Platz.

Die Männer und Frauen repräsentierten damit die WG Erlangen-Nürnberg gebührend bei dem national bekannten Wettkampf. Ihr Training absolvieren die meisten dabei nicht im Unisport, denn dafür sind die Geräte schlichtweg nicht vorhanden. In Erlangen fehlt zum Beispiel ein großer Boden, ein wettkampftaugliches Hochreck und vieles mehr. Der Appell der Athleten geht daher ganz klar in Richtung der Universitätsleitungen: Schafft endlich wieder geeignete Bedingungen fürs Turnen, dann können wir beim nächsten Mal noch besser sein!

 

Autor: Alexander Weigel

2. Platz DHM Fußball Damen

Im Elfmeterschießen gescheitert …

 

Die diesjährige DHM Frauenfußball Großfeld führte das Team der WG Erlangen-Nürnberg nach Marburg. Leider kämpften nur 6 teilnehmende Teams bei dem bestens organisierten Turnier um den Titel „Deutsche Hochschulmeisterinnen 2015 im Fußball“. Das Teilnehmerfeld wurde neben der WG Erlangen-Nürnberg von den Gastgeberinnen aus Marburg und durch die Anreise der Teams aus Jena, München, Würzburg und Frankfurt komplementiert.

In zwei dreier Gruppen kämpften die Mannschaften am Samstag um den Einzug in das Halbfinale. Das erste Spiel der Erlangerinnen wurde gegen die Gastgeberinnen leider mit 1:0 verloren. Zu Beginn des Spieles wurde sichtbar, dass die WG Erlangen-Nürnberg mit einigen neuen Spielerinnen anreiste und so kam es immer wieder zu Verständigungsproblemen. Im Laufe der Spielzeit und durch eine kleine Umstellung in der Zentrale bekam man das Spiel besser in den Griff. Leider bescherte eine kurze Unaufmerksamkeit nach einem kurz ausgeführten Eckball den Mittelfränkinnen ein Gegentor. Im zweiten Spielabschnitt wurden mehr Torchancen erspielt jedoch konnte das Spiel aus Sicht der Erlangerinnen nicht gedreht werden und somit startete man mit einer 1:0 Niederlage in das Turnier.

Nun musste im zweiten Spiel gegen die Uni Jena ein Sieg her um das Halbfinale noch zu erreichen, da sich Jena und Marburg bereits unentschieden getrennt hatten. In diesem Spiel war man von Anfang an hellwach und erspielte sich bereits in den ersten zehn Minuten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten, doch sprang nichts Zählbares heraus. Mitte der zweiten Halbzeit fiel dann endlich das erlösende Tor, welches zugleich der Siegtreffer sein sollte. Somit beendeten die Erlangerinnen die Gruppenphase mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 1:1 auf dem zweiten Platz.

In der anderen Gruppe setzte sich Frankfurt vor München und Würzburg durch.

Am nächsten Morgen ging es im Halbfinale gegen die Uni aus Frankfurt. Die ersten Minuten wurden völlig verschlafen und man geriet somit mit Eins zu Null in den Rückstand. Das Gegentor rüttelte jedoch das gesamte Team wach und nun wurde auch wieder Fußball gespielt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dann auch Nina Ruckriegel der Ausgleichtreffer. Auch in Halbzeit zwei waren die Mittelfränkinnen spielbestimmend. Nach einem Eckball schaffte es Lidia Almazan Torres den Ball über die Torlinie zu drücken und in Führung zu gehen. Bis zum Spielende blieb es beim Stand von 2:1.

Nach den Platzierungsspielen, bei welchem Würzburg die Uni Jena besiegte und somit Platz fünf belegte, und München die Oberhand über Frankfurt behielt und sich somit den dritten Platz sicherte, kam es zum Finale zwischen den Gastgeberinnen aus Marburg und der WG Erlangen-Nürnberg. Diesmal hieß es über die Gesamte Spielzeit hellwach zu sein und nicht wie im Gruppenspiel in einen Rückstand zu geraten. Dies gelang diesmal, jedoch stand die Defensive der Marburgerinnen auch sehr gut und somit waren Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Dies führte zu einem 0:0 nach regulärer Spielzeit. Deshalb musste ein Elfmeterschießen über den Titel der „Deutschen Hochschulmeisterinnen“ entscheiden. Die Gastgeberinnen verwandelten ihre Elfmeter eiskalt, dies gelang den Erlangerinnen leider nicht immer. Somit ging der Titel nach Marburg und die WG Erlangen-Nürnberg freute sich über einen sehr guten zweiten Platz, hätte doch vor dem Turnier niemand überhaupt mit einer Finalteilnahme gerechnet.

 

Endstand:

  1. Uni Marburg
  2. WG Erlangen-Nürnberg
  3. WG München
  4. Uni Frankfurt
  5. WG Würzburg
  6. Uni Jena

Das Team der WG Erlangen-Nürnberg um Trainerin Katharina Hampicke:

Allen Melissa, Bauer Amelie, Büttner Milena, Eckstein Nadja, Engler Anne, Grußler Anna, Haas Claudia, Kolb Katharina, Lehmann Maja, Marx Anne, Moser Janna, Roppel Tina, Ruckriegel Nina, Schmalfuß Catharina, Torres Almazan Lidia

DHM Damen

Hinten von links: Hampicke Katharina, Büttner Milena, Lehmann Maja, Engler Anne, Moser Janna, Roppel Tina, Haas Claudia, Schmalfuß Catharina

Vorne von links: Almazan Torres Lydia, Eckstein Nadja, Marx Anne, Allen Melissa, Ruckriegel Nina, Grußler Anna, Bauer Amelie, Kolb Katharina

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Tischtennis 2015 in Hamburg

Tobias Quick aus Uni Erlangen-Nürnberg überraschte mit Platz 5 in Doppel-Konkurrenz

Am letzten Wochenende im Mai 2015 fanden sich 210 begeisterte Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg ein, um nach drei Tagen Wettkampf in den Konkurrenzen Mannschaft, Mixed, Doppel und Einzel die neuen Deutschen Hochschulmeister im Tischtennis zu küren.

Das Teilnehmerfeld war ziemlich bunt gemischt. So war vom Hobbyspieler bis zum Zweitliga Halbprofi alles vertreten, was dieses Turnier für alle beteiligten aber noch reizvoller machte. Es herrschte eine tolle lockere Stimmung vor, natürlich verbunden mit dem nötigen sportlichen Ehrgeiz, um doch die eine oder andere Runde zu überstehen.

Von der Uni Erlangen-Nürnberg fuhr ich alleine hin und konnte im Einzel die Gruppenphase, sowie die erste KO-Runde überstehen. In der zweiten Runde war dann aber leider schon gegen Christian Köhler von der Uni Siegen nach vier Sätzen Schluss.

Im Doppel wurde mir Johannes Röderer aus Mannheim zugelost. Wir waren an Position 26 gesetzt worden und hatten in der ersten Runde Freilos. Nachdem wir unser Zweitrundenspiel relativ deutlich mit 3:0 gewinnen konnten, trafen wir in Runde 3 auf die an Position 7 gesetzte Münchner Kombination Jonas Becker/Stephan Pache, welche in der Regionalliga für Schwabhausen auch zusammen ein Doppel bilden.

Obwohl wir im ersten Satz nicht den Hauch einer Chance hatten (2:11) und auch im zweiten Satz schnell 2:5 zurücklagen, konnten wir uns ins Spiel zurück kämpfen und drei knappe Sätze in Folge gewinnen, was uns den Einzug ins Achtelfinale bescherte.

Dort spielten wir gegen die an 10 gesetzten Leo Stynen (Berlin) und Daniel Bartels (Saarland), gegen die wir nach den ersten beiden Sätze (9:11 und 10:12) trotz jeweils hoher Führung mit 2:0 zurück lagen. Mit einem Kraftakt konnten wir auch dieses Spiel drehen, wobei auch der 5. Satz denkbar knapp mit 11:9 für uns ausging.

Im Viertelfinale war dann gegen Alexander Flemming (Leipzig), der später souverän die Einzelkonkurrenz gewann, mit seinem Partner Florian Keck (Hamburg) für uns Endstation. Wenigstens konnten wir uns mit einem tollen Match inklusive einem Satz Erfolg verabschieden und uns danach über Platz 5 freuen, der ein toller, weil so überraschender Erfolg war.

Tobias Quick

FAU-Volleyballer spielen Zwischenrunde Süd

Bei der Zwischenrunde Süd der Deutschen Volleyball-Hochschulmeisterschaften, die am 02. Juni 2015 in Regensburg stattfand, konnte sich das Team der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg leider nicht gegen die Konkurrenz aus Süddeutschland durchsetzen.

Die aufgrund von Verletzungen und Verspätungen der Deutschen Bahn geschrumpfte Mannschaft der FAU konnte in einer sowohl durch die tolle Stimmung der Fans als auch durch die pralle Sonne aufgeheizten Halle weder gegen Karlsruhe noch gegen die im Vergleich zur Bayerischen Hochschulmeisterschaft stark verbesserten Regensburger bestehen. Beide Spiele gingen mit 0:2 verloren. Da eine Mannschaft kurzfristig abgesagt hatte, verkürzte sich das Turnier somit auf diese zwei Spiele.

Für Maximilian Meuter war dies voraussichtlich der letzte Auftritt im orangenen Dress der Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg. Aus diesem Grund möchten wir ihm an dieser Stelle als Mannschaft noch einmal Dank sagen.

Unknown

 

Tippmann läuft auf Platz 4 bei der ADH

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Trotz weiter Anreise wollte ich mir es nicht entgehen lassen meine Universität bei der allgemeinen deutschen Hochschulmeisterschaft am 14.05.2015 in Münster über meine Spezialstrecke 800m zu vertreten.

Als Fahrerin und seelische Unterstützung nahm ich meine Freundin Katharina mit, die ebenfalls an der FAU studiert.

Der Wettkampf wurde auf dem Sportplatz der Uni Münster ausgetragen, der sehr idyllisch zwischen Bäumen gelegen ist und eine schnelle Bahn hat.

Das Rennen war ein typisches Meisterschaftsrennen, bei dem es für alle Beteiligten ausschließlich um die Platzierung ging. Dementsprechend wollte zu Beginn des Rennens keiner der Favoriten die Initiative ergreifen und jeder belauerte den anderen und wartete auf die Attacke eines Gegners.

Zu Beginn des Rennens konnte ich mich ohne größere Rangeleien sehr gut einordnen.

Einzig nach 350m musste ich einmal kurz meinen Platz gegen den späteren Sieger Timo Benitz behaupten als dieser versuchte direkt vor mir hereinzuziehen.

Mit einem beherzten Eingriff meines Armes konnte ich dies verhindern und Timo fand sich auf Bahn 3 wieder.

Nach 550m wurde dann der erste Angriff gestartet und die Geschwindigkeit wurde deutlich erhöht.

Ich konnte der Gruppe von Ausreißern folgen und fand mich auf der Zielgerade als Fünfter wieder.

In einem engen Finish gelang es mir mit einer Endzeit von 1:53,74min noch auf den 4. Platz zu sprinten.

Dabei betrug der Rückstand auf den Drittplatzierten lediglich 0,12 Sekunden.

Nicht zuletzt ist zu erwähnen dass das Feld gespickt war mit deutschen Spitzenläufern, die es sich trotz des ungünstigen Zeitpunkts zu Beginn der Freiluftsaison nicht nehmen ließen ihre Visitenkarte bei den ADH abzugeben.

Das Ergebnis stimmt mich positiv für meine weitere Saison, die im Juli mit den deutschen Meisterschaften in Nürnberg ihren Höhepunkt hat.

 

Dario Tippmann

Studentin der FAU holt Gold bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Karate

Claudia Leffler siegt in der Gewichtsklasse +68kg in Halle an der Saale

Die Erlanger Elektrotechnik-Studentin Claudia Leffler hat bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Karate am 11. April 2015 in Halle den Sieg geholt. Damit hat sie sich für die Europäische Hochschulmeisterschaften im Juli in Montenegro qualifiziert. Bei dem Wettbewerb traten rund 100 Karateka von mehr als 40 Hochschulen an. Leffler war die einzige Vertreterin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Die 26-Jährige trat in der Gewichtsklasse +68kg an. Zunächst war unsicher, ob die Studentin überhaupt an den Meisterschaften würde teilnehmen können. Sie hatte sich im Abschlusstraining einen Zeh ausgekugelt. Am Wettkampfmorgen entschied sich die Sportlerin, doch anzutreten.

Aufgrund ihrer Verletzung setzte Leffler auf eine abwartende Taktik gegen ihre Finalgegnerin Katerina Zabkova von der Universität Kassel. Zabkova war hochmotiviert, wollte schnell den Führungstreffer landen und trat deswegen recht aggressiv auf. Die Erlangerin ließ ihre Gegnerin nah herankommen und griff bei passender Distanz an. Das führte rasch zum ersten Punkt. Auch im weiteren Verlauf des Kampfes ging diese Taktik auf: Am Ende siegte Leffler mit 8:1 Punkten gegen Zabkova und erlangte verdient Gold in ihrer Gewichtsklasse.

Die Erlanger Studentin tritt daher vom 24. bis 26. Juli 2015 bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Zabljak (Montenegro) an.

FAU-Volleyballer holen 3. Platz bei den Bayerischen Hochschulmeisterschaften

Bei den Bayerischen Volleyball-Hochschulmeisterschaften, die am 10. Dezember 2014 in Würzburg stattfanden, konnte sich das Team der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den 3. Platz und somit voraussichtlich die Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft sichern.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand sich die aus verschiedenen Vereinen zusammengewürfelte Mannschaft der FAU noch im ersten Spiel gegen Bayreuth und konnte dieses 2:0 für sich entscheiden. Auch das zweite Spiel gegen Regensburg gewann man in zwei Sätzen. Da einige Mannschaften kurzfristig abgesagt hatten, reduzierte sich die Gruppenphase auf diese zwei Spiele und so wartete im anschließenden Halbfinale der Europäische Hochschulmeister aus dem vergangenen Jahr und somit klare Favorit – München. Die Mannschaft der FAU ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und konnte die Münchner sogar in einen Tiebreak zwingen, der dann letztendlich knapp verloren ging und die Hoffnung auf eine Finalteilnahme zunichte machte. Im Spiel um Platz 3 – dem sogenannten kleinen Finale, behielt das Team dann aber die nötige Konzentration und gewann klar gegen die Mannschaft aus Passau.

Nun gilt es die Baden-Württembergischen Hochschulmeisterschaften abzuwarten bis sich entscheidet ob die FAU-Volleyballer im Frühjahr die Möglichkeit bekommen werden sich in der Zwischenrunde ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen.

 

Es spielten:

Hannes Rosenow, Tobias Prucker, Johann Holzer, Daniel Sebiger, Felix Kroha, Julian Beuerlein, Matthias Gessner

Bayerischer Meistertitel für FAU Handballer

Die Handballer der FAU haben den Heimvorteil genutzt und bei der BHM in Erlangen am 16.12. den Titel geholt. Im neuen Jahr geht es jetzt zur Deutschen Meisterschaft.

Mannschaft Punkte Tore
1. Erlangen Nürnberg 7
2. Würzburg 5
3. Regensburg 4 +7
4. Bayreuth 4 +6
5. München 0

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Vizetitel bei der BHM Handball Damen

BHM mit dem zweiten Platz abgeschlossen

Die bayrische Hochschulmeisterschaft im Handball der Damen fand am 9.12.2014 in Bayreuth statt. Unsere Mädels der FAU reisten gut gelaunt am Morgen zum Unigelände in der Universitätsstadt und nachdem man noch ein Spiel der anderen Gruppe sehen konnte, stand man in seinem ersten Match gleich dem Team des Gastgebers gegenüber. In den letzten Jahren tat man sich auf Turnieren gegen diese Mannschaft immer schwer und wusste, dass man von Anfang an konzentriert zu Werke gehen musste. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit beider Mannschaften, konnte man sich in diesem Match durch schöne Kombinationen und mit guter Abwehrarbeit langsam aber sicher absetzen und das Spiel mit 8:16 für sich entscheiden.
Im zweiten Vorrundenspiel mussten sich die Erlangerinnen mit der zweiten Mannschaft der Uni München messen. Konnte man in den vorherigen Partien schon ausmachen, dass dies wohl ein relativ leichtes Spiel wird, zeigte man das auch im Spielverlauf. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde dieser Gegner mit 27:1 besiegt.
Damit stand man als Gruppenerster fest und spielte anschließend im Halbfinale gegen die Vertretung der Universität aus Würzburg. Von Beginn an stand auch hier die Abwehr sicher und der Angriff zeigte in jeder noch so unterschiedlichen Personalsituation ansprechende Leistungen und dadurch entschied man auch dieses Spiel mit 12:8 für sich.
Das Finale bestritten unsere Mädels gegen die erste Mannschaft aus München. Das sollte auch mit Abstand das schwerste Match werden. Die ersten Minuten verschlief man leider auch komplett und geriet mit drei Toren ins Hintertreffen. Danach fing sich zwar der Angriff, jedoch kassierte man in eigener Abwehr so gut wie immer ein Gegentor. Auch unsere Sandra im Tor konnte gegen die gut platzierten Würfe der Münchnerinnen nichts ausrichten. Man musste hier die erste und einzige Niederlage einstecken und sich schließlich mit 22:19 geschlagen geben.
Dieser dennoch gute zweite Platz, immerhin hat man nicht einmal zusammen trainiert, berechtigt uns an der Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft. Sollte man sich dort noch einmal so erfolgreich präsentieren, ist es noch gut möglich, sich ebenfalls für die deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Für die WG Erlangen-Nürnberg spielten:
Nina Bestle, Viktoria Egle, Maren Kammerer, Tanja Küffner, Tanja Lenhard, Dani Leschke, Sandra März, Barbara Nuebel, Viktoria Peters, Sarah Pröpster, Amelie Rapke, Mona Walzik,
Betreuerin: Katharina Endres

adh-Trophy Segeln in Hamburg

Für die diesjährige adh-Trophy Segeln hatte sich die Uni Hamburg eines der schönsten spätsommerlichen Wochenenden ausgesucht. Nach Ankunft am Freitagabend konnten die Alezanjollen entspannt getestet und bei einer angenehmen Brise ein paar Runden auf der Alster gedreht werden.

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Nach dem Einsegeln war ein Tisch in einem Biergarten reserviert um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen und bei einem erfrischenden Alsterwasser die Mitstreiter näher kennenzulernen. Am Samstagmorgen durften wir, bei viel Sonne und angenehm-sommerlichen Temperaturen, von unserer Übernachtungsstätte, dem Ruderbootshaus, über die Alster zum Segelsteg der Uni Hamburg paddeln. Nach diesem morgendlichen Aufwärmprogramm wurden die 21 Teams aus 13 Hochschulen von München über Berlin bis Kiel den 11 Jollen zugelost. Die erste Gruppe, bestehend aus 11 Teams, durfte sogleich auf die Regattastrecke mitten auf der Außenalster, um sich vor der repräsentativen Hamburger Kulisse startbereit zu machen. Gefolgt vom ersten Startschuss setzte sich das erste Team aus Erlangen durch und trieb zielstrebig Richtung Ziel. Kurze Zeit später die Ernüchterung: Aufgrund einer anhaltenden Flaute wurde das erste Rennen abgebrochen. Schlussendlich konnte der Durchlauf dennoch durchgeführt werden, der weitere Teil der Regatta wurde allerdings vertagt, in der Hoffnung, dass uns am nächsten Tag ein stärkerer Wind beglücken würde. Das Abendprogramm bestand aus gemeinschaftlichem Grillen direkt am Steg des Segelzentrums wofür eigens ein großes Zelt aufgebaut worden war.

Schlussendlich konnten alle Teilnehmer jeweils ein Rennen fahren und es reichte sogar für einen Finaldurchlauf am Sonntag, mit den 10 besten Teams. Gewinner der Regatta war ein Team der TU Berlin. Dass die Segler aus Erlangen es nicht auf´s Treppchen geschafft haben, könnte man darauf zurückführen, dass die am Brombachsee erlernten Techniken eher auf das Segeln mit mehr Wind getrimmt sind. Dennoch hatten wir eine Menge Spaß dabei, uns Schwachwindtechniken abzuschauen und selbst anzuwenden.

Neben dem Segeln hatten wir an diesem Wochenende genügend Zeit, uns mit den anderen Studenten auszutauschen undüber unseren Lieblingssport zu fachsimpeln. Wer nach den seglerischen Aktivitäten noch Energie aufbringen konnte, schwärmte aus in das Nachtleben Hamburgs.

Alles in allem war die adh-Trophy ein tolles, unvergessliches Erlebnis und wir erwarten gespannt die Wiederholung, nächstes Jahr am Starnberger See. Alle Segler im Hochschulsport sind herzlich dazu afgefordert, dort ihr Können unter Beweis zu stellen.

Ein großer Dank gilt abschließend allen Beteiligten der Uni Hamburg, welche das Event von der Anreise, über die Übernachtung bis zum eigentlichen Event durchdacht und geplant haben.

Auch möchten wir Dank an Sven Rohtla, Leiter des Fachbereichs Segeln im Hochschulsport der FAU, und Nico unserem persönlichen Regattacoach,aussprechen.


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Text: Samuel Schneider, Joseph Winkler, Manuel Werner und Dania Riegel

Fotos: Manuel Werner und Universität München