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3. Platz für Handballerinnen der FAU bei der DHM in Hamburg

DHM Handball in Hamburg 2019

Nachdem wir im Wintersemester bei uns in Erlangen den Bayerischen Meistertitel geholt hatten, ging es vom 21.06. bis 23.06.2019 nach Hamburg zur deutschen Hochschulmeisterschaft.

Anscheinend kam der Termin für viele ungelegen, denn auf die Frage, wer dabei wäre, hagelte es erstmal über 10 Absagen. Wir trommelte alle zusammen, die nicht bei drei auf dem Baum war, machten unentdeckte Talente ausfindig und fuhren mit sechs Feldspielerinnen, zwei Torhüterinnen und unserem Coach Krisch in den Norden. Unser Motto: „Es geht um den Ausflug!“ Gemeinsam mit den Volleyballern der FAU, die sich ebenfalls für die DHM qualifiziert hatten, sollte es ein richtig tolles Wochenende werden!

In Hamburg angekommen, bezogen wir erst einmal das Hostel und dann ging es auch schon in die Stadt rein, um in den abends sehr belebten Straßen richtig gut Abend zu essen. Danach liefen wir in Richtung Reeperbahn, wo der ein oder andere bis spät in die Nacht versumpfte. Zum Glück spielten wir am nächsten Tag erst am Nachmittag und so gestalteten wir den nächsten Vormittag entspannt, teils in der Stadt zum Shoppen, teils im Hostel.

In der Halle angekommen schauten wir uns erstmal auf dem Gelände um. Sowohl Handball, als auch Volleyball und Fußball wurden dort ausgetragen, deshalb war richtig was los! Eine halbe Stunde vor unserem Spiel begannen wir uns in der Nebenhalle unter Beobachtung unseres Coaches warm zu machen. Dort lernten wir auch schon unsere Gegner aus Mainz kennen, die fast doppelt so viele Spielerinnen am Start hatten wie wir, nämlich genau 14.

Die ersten 15 Minuten nach dem Anpfiff lief es bei uns nicht so gut. Wir mussten uns erst einspielen und ausprobieren, wer auf welcher Position am besten aufgehoben war, Wechselmöglichkeiten hatten wir ja so gut wie keine. Nach der Halbzeitpause lief es besser. Wir lösten so gut wie jeden Angriff auf zwei Kreisspieler auf, was die Gegner nur schwer zu verteidigen wussten. So kam es, dass die zweite Halbzeit unentschieden ausging, wir aber wegen der schlechten ersten Hälfte eine 24:35 Niederlage hinnehmen mussten. Nach dem Abpfiff waren wir ganz schön k.o. 60 min gegen eine fast komplette Drittligamannschaft durchzuspielen ist am Ende der Saisonpause schon ganz schön hart. Aber es hat Spaß gemacht und es geht ja um den Ausflug!

Dann ging es nach dem Duschen schnell ins Hostel zurück und hungrig in die Stadt. Nach dem Essen zog es uns wieder in Richtung Reeperbahn. Dort trafen wir auch die anderen Mannschaften, unter anderem die Gegner vom nächsten Tag.

Am nächsten Morgen, nachdem manche schlappe 30 min geschlafen hatten, ging es wieder in die Halle, um den Jungs beim Volleyball Spiel um Platz drei zuzuschauen. Danach hatten wir eine lange Pause, in der wir essen gegangen sind. Nachdem die Gegnerinnen aus Kassel ebenfalls wenig geschlafen hatten und auch nicht sonderlich viele Auswechselspielerinnen dabei hatten, einigten wir uns darauf, anstatt zweimal 30 min nur zwei Mal 20 min zu spielen, was im Nachhinein die goldrichtige Entscheidung war.  Das Spiel verlief auf Augenhöhe, wobei die Kasslerinnen bis zur Mitte der zweiten Halbzeit immer die Nase ein wenig vorne hatten. Dann waren wir am Drücker, doch wir schafften es nicht, über ein Unentschieden bis zum Abpfiff hinauszukommen. Was nun? Wieder entschieden wir uns demokratisch, zwei Mal 5 min zu verlängern, was leider auch keinen Sieger hervorbrachte. Nun mussten wir doch beim 7 Meter werfen antreten, wohlgemerkt gegen eine Torhüterin aus der 2. Liga. All unsere 4 Schützinnen behielten die Nerven und verwandelten sicher. Juliane hielt überragend einen Ball der Gegner und wir gewannen das Spiel. Wahnsinn, wir sind dritter deutscher Hochschulmeister geworden! Das war vorher wirklich nicht abzusehen.

Gegen 17 Uhr machten wir uns mit den Autos auf den Heimweg und kamen dann nach 1 Uhr nachts wieder an der Sportuni an. Es war ein richtig tolles Event und ein schöner Ausflug, mit viel Spaß, Sport und am Ende einem dritten Platz!

Die glorreichen 8 mit Coach Krisch:

Hinten von links: Krisch, Nadine, Jenny, Kira

Vorne von links: Julia, Julia, Laura, Juliane, Lissy

Text und Fotos: Julia Schechinger